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Warze am Finger – was nun?

Warzen sind nicht nur lästige und unangenehme Gebilde am Finger, sie sind auch ästhetische Störenfriede auf die wir alle gerne verzichten würden. Warzen sind weit verbreitet und jeder kann sie bekommen. Im Folgenden finden Sie hilfreiche Informationen und nützliche Hinweise im Umgang und zur Bekämpfung von Warzen.

Was sind Warzen?

Warzen sind ungefährliche Neubildungen der Haut, welche durch eine Virusinfektion der Haut oder Schleimhaut entstehen. Diese Viren, am häufigsten verursacht durch Papillomviren (HPV), sind äußerst widerstandsfähig. Bis es tatsächlich zur Warzenbildung kommt, können Wochen bis Monate nach der eigentlichen Infektion vergehen. Aufgrund dieser langen Inkubationszeit ist es beinahe unmöglich Zeitpunkt und Ansteckungsgrund feststellen zu können.

Warum bekommen wir Warzen?

Die Infektion erfolgt über Kontaktinfektion bzw. Schmierinfektion. Man kann sich relativ leicht mit HPV Viren infizieren, denn sie benötigen nur eine kleine Hautwunde (die man ev. nicht einmal bemerkt) um einzudringen und können dann mühelos über einen längeren Zeitraum in abgefallenen Hautschuppen überleben.
Viruswarzen sind ansteckend. Viele Viren sind im Sekret der Warze enthalten, somit kann man andere oder aber auch sich selbst infizieren. Zum Beispiel durch Kratzen oder Aufreißen der Warze kann es leicht zur Übertragungen auf andere Körperstellen kommen. Das Blut ist kein Überträger von Warzenviren. Eine andere Form der Übertragung kann indirekt erfolgen, zum Beispiel in Duschräumen oder Schwimmbädern.

Jedoch nicht bei jedem Kontakt mit einem warzenauslösenden Virus bildet sich notgedrungen eine Warze. Wenn die Haut beschädigt ist, somit das Virus eindringen kann und das Immunsystem den Virus nicht ausreichend abwehren kann, dann können sich Viren vermehren. Es sind auch nicht alle Menschen gleich empfänglich für Warzenviren.

Erscheinungsbild – Was ist das für eine Warze an meinem Finger?

Je nach Aussehen und Lokalisation können verschiedene Formen unterschieden werden. Die gewöhnliche Warze am Finger wird als Stachelwarze bezeichnet, welche die am häufigsten vorkommende Warzenart ist. Zumeist sind Hände und Füße, in seltenen Fällen auch das Gesicht, befallen. Charakteristisch für Stachelwarzen sind harte, abstehende Papeln mit einer gräulichen oder hautfarbigen Färbung. In der Regel sind sie rund bzw. oval, können erbsengroß werden und verhornen. Die Gefahr besteht, dass die Warze sogenannte Ableger bildet, wodurch eine ganze Warzenherde entstehen kann.
Neben der normalen Stachelwarze, gibt es noch weitere Warzenarten. Die häufigsten Warzenformen sind Feigwarzen, Dornwarzen und Dellwarzen, welche jedoch nicht an Händen oder Warze am Finger vorkommen.

Therapieformen – Wie kann die Warze am besten entfernt werden?

Gewöhnliche Warzen, wie eine Warze am Finger, können frühzeitig erkannt werden. Die Warze befindet sich auf der obersten Hautschicht, somit sind angewandte Maßnahmen gegen den lästigen Begleiter meist erfolgreich. Ungeachtet dessen lernt das Immunsystem gegen die durch HPV Viren ausgelöste Infektion vorzugehen und die Warzen fallen als Folge irgendwann von selbst ab. Somit ist nicht immer eine Behandlung notwendig (häufig auch abhängig vom Alter).
Nichts desto trotz ist es ratsam, Warzen zu behandeln, um weitere Ansteckungsgefahren sowie Ausbreitungen an anderen Körperstellen zu vermeiden. Bei Schmerzen oder wenn die Warze als kosmetisch störend empfunden wird, ist eine Behandlung selbsterklärend erforderlich.

Bei Unsicherheit oder Zweifel, ob es sich um eine gewöhnliche Warze handelt, ist es ratsam einen Hautarzt aufzusuchen. Somit kann geklärt werden, ob es sich definitiv um eine Warze handelt. Je nach Lokalisation und Eindringtiefe der Warze kann überdies über eine passende Behandlungsmethode gesprochen werden.

Warzen sind zwar ungefährlich, können aber äußerst unangenehme Gebilde sein und lösen eventuell Unbehagen aus. Somit ist eine Behandlung der Warze auch zeitgleich wohltuend für unser Wohlbefinden.

Lokaltherapie
Die wohl häufigste angewendete Methode ist die Behandlung mittels Lokaltherapie. Hier wird eine spezielle Tinktur auf die betroffene Stelle aufgetragen. Manche Lösungen beinhalten Säuren, welche die Hornschicht auflösen. So kann der Wirkstoff gegen die verursachenden Viren in die Warze eindringen. Andere Substanzen können die Vermehrung des Warzenvirus hemmen.

Um ein erfolgreiches Therapieergebnis zu erzielen, braucht es eine konsequente Anwendung des Patienten (regelmäßiges Auftragen der Tinktur und Abschaben der Hornhaut). Die Dauer der Behandlung kann mehrere Wochen dauern.

Sollte bei dieser Behandlungsmethode der Erfolg ausbleiben, gibt es noch weitere Verfahren welche angewendet werden können.

Vereisung
Mit der Vereisungstherapie erzielt man bei Warzen am Finger gute Erfolge. Die Warze am Finger wird gezielt eingefroren, hebt sich blasig ab und kann anschließend entfernt werden.

Operative Entfernung
Diese Option sollte dann in Betracht gezogen werden, wenn der Leidensdruck dementsprechend groß ist. Für den chirurgischen Eingriff ist eine örtliche Betäubung notwendig, welche schmerzhaft sein kann.

Elektrokaustik
Mit einem Elektrochirurgie-Gerät kann das befallene Gewebe durch eine elektrisch erhitzte Schlinge abgetragen werden. Für diese Methode ist ebenfalls eine örtliche Betäubung notwendig.

Für die gewöhnliche Warze am Finger ist eine Lokaltherapie eine sehr gängige Behandlungsmethode. Zusätzlich zur Lokaltherapie kann eine homöopathische Behandlung hilfreich sein.

Wie können wir uns vor einer Warze am Finger schützen?

Diese Frage lässt sich schwer beantworten. Es gibt allerdings ein paar präventive Tipps, die zur Vermeidung positiv beitragen können:

  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Eincremen zur Vorbeugung rissiger oder horniger Haut
  • Vorsicht bei Kratzer oder Rissen bei den Händen
  • Kein Fingernägelkauen
  • Handtücher, Nagelscheren und andere Hygieneartikel nicht mit Betroffenen teilen