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Stachelwarzen

Eine gutartige und begrenzte Hautwucherung ist vielen Menschen als Warze bekannt. Eine Virusinfektion kann beispielsweise Auslöser für vermehrtes Zellwachstum sein. Eine Warze ist meist auf das menschliche (humane) Papillomviren, abgekürzt HPV zurückzuführen.
Eine Stachelwarze, auch Vulgäre Warze oder normale Warze genannt, ist meist ungefährlich, wird aber oft als lästig und störend von den Betroffenen empfunden. Sie gehören zu den Warzentypen, die am häufigsten vorkommen und die rauen und schuppigen, rötlich – blassen Wucherungen sind vor allem auch an den Körperstellen schmerzhaft wo oft Druck ausgeübt wird. Stachelwarzen treten bevorzugt an Händen und Füßen auf.

Vorkommen und Häufigkeit?

Mit 70 % handelt es sich bei Stachelwarzen, auch vulgäre Warzen oder gewöhnliche Warzen genannt, um die Warzenart, die am häufigsten vorkommt. Etwa 20 % der zwölfjährigen Kinder leiden unter den störenden Wucherungen, bei den Erwachsenen sind das lediglich 2 – 3 %. Diese Warzenform tritt meist an Händen, Fingern, an der Nagelhaut und den Fußsohlen auf. Die Übertragung erfolgt per Schmierinfektion durch den humanen Papillomvirus (HPV 1, 2, 4 und 7). Die sogenannte Fleisch Warze beispielsweise treten häufig bei Metzgern auf, welche sich verletzt haben und dann mit rohem Fleisch in Berührung kommen.

Behandlung

Wann zum Arzt?

In manchen Fällen verschwinden gewöhnliche Warzen nach einiger Zeit von alleine wieder und zwar dann, wenn das Immunsystem des Körpers die Viren erfolgreich bekämpft hat. Ein Besuch beim Arzt ist solange nicht notwendig, wie keine kosmetischen Unschönheiten durch Warzen entstehen oder Schmerzen verursacht werden. Es gilt jedoch die Viren sofort zu behandeln, wenn die Gefahr besteht, jemanden mit den Viren anstecken zu können, allerdings ist dies meist bei Genitalwarzen der Fall. Wer privat oder beruflich viel in Kontakt mit anderen Menschen treten muss, sollte dennoch zeitig über eine ärztliche Behandlung nachdenken. Auch sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, wenn sich die Warze optisch verändert um auszuschließen, das die Wucherung eventuell bösartig sein könnte sowie bei allen Personen über 50 Jahre.

Selbstbehandlung Warzen

Die Ansteckungsgefahr mit Warzen kann durch eine gute Körperhygiene verringert werden. Einige rezeptfreie Medikament stehen zudem für die Behandlung zur Verfügung. Es handelt sich dabei um ätzende Mittel wie Salicylsäure und Milchsäure, Silbernitrat, Zinkpaste und Monochloressigsäure und teilweise um Präparate aus rein pflanzlicher Zusammensetzung wie Schöllkraut – Extrakte oder Extrakte aus dem Lebensbaum ( gelten beide als wachstumshemmend ).
Einige Betroffene schwören auf alte Hausmittel, die helfen sollen, Warzen verschwinden zu lassen. Eine Wirksamkeit ist hier allerdings nicht erwiesen. Durch häufiges Einweichen der Hautwucherung in Seifenwasser oder durch Einreiben mit einer Knoblauch Zehe sollen die Warzen verringert werden und am Ende gänzlich verschwinden. Auch eine Behandlung mit verschiedenen chinesischen Kräutern wie Zi Su Ye, Jin Yin Hua und Ban Lan Gen sollen effektiv Warzen bekämpfen und der Säuregehalt, den Apfelessig enthält, soll die Rückbildung der Hautwucherung unterstützen und beschleunigen. Einige Menschen nutzen unter anderem noch den Extrakt aus der Grapefruit oder Teebaumöl für die Warzenentfernung.
Warzen dürfen unter keinen Umständen mit irgendwelchen chemischen Mitteln per Selbstmedikation behandelt werden oder selbst per Skalpell abgeschnitten werden. Dadurch wird es unumgänglich zu einer weiteren Ausbreitung der Vieren des umliegenden Gewebes kommen, was demnach zu weiterem Warzenbefall führt.

Behandlung durch den Arzt

Um eine gewöhnliche Warze medikamentös zu behandelt, wird der Arzt eine Tinktur beziehungsweise eine Kombination aus Fluorouracil + Salicylsäure + Dimethylsulfoxid benutzen, um die Warze förmlich auszutrocknen. Zudem besteht je nach Ausbreitung der Warze die Möglichkeit, diese zu vereisen, zu verbrennen oder sie per Lasertherapie zu behandeln. Für den Fall das die Stachelwarze bereits sehr tief im Gewebe eingewachsen ist, sollte der Betroffene auf jeden Fall über eine chirurgische Entfernung nachdenken.