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Genitalwarzen

Was sind Genitalwarzen? Sie werden auch Feigwarzen genannt und gehören zu den am häufigsten vorkommenden Krankheiten, die sexuell übertragen werden. Verursacht werden sie durch eine Infektion mit dem HPV Virus (Humanen Papillom-Viren). Einige Subgruppen des HPV Virus können sogar Krebs verursachen, beispielsweise bei Frauen Vulvakrebs und Gebärmutterhalskrebs. Bei Männern können diese Peniskrebs auslösen und bei beiden Geschlechtern Analkrebs.
Die Genitalwarzen können sowohl eine weißliche, als auch rötliche oder grau-bräunliche Farbe aufweisen. Sie sind unterschiedlich in ihrer Größe und können von stecknadelkopfgroß bis zu einer Warze von mehreren Zentimetern Größe heranwachsen. Manche bleiben auch so klein, dass man sie mit dem bloßem Auge kaum sieht.

Wer ist besonders gefährdet?

Grundsätzlich kann Jeder sich anstecken. Das Gesamtrisiko für eine Ansteckung mit dem HVP Virus liegt bei circa achtzig Prozent. Davon entwickeln aber nur ein bis zwei Prozent aller Patienten eine sichtbare Warze.
Allerdings ist man auch ohne die Entwicklung einer Genitalwarzen in der Lage, andere mit dem Virus anzustecken. Eine besondere Risikogruppe stellen hierbei junge Menschen dar, im Alter von 20 bis 24 Jahren kommt es am häufigsten zu einer Ansteckung.

HPV CONCEPT

Wie steckt man sich mit dem HVP Virus an?

Die Ansteckung mit dem HVP Virus erfolgt hauptsächlich beim Geschlechtsverkehr. Es ist allerdings auch möglich, sich über gemeinsam benutzte Handtücher und andere Dinge, die gemeinsam benutzt werden, anzustecken.

Wie kann man eine Ansteckung sicher vermeiden?

Will man eine Ansteckung mit dem HPV Virus verhindern, empfiehlt es sich zunächst, auf die gemeinsame Benutzung von Handtüchern zu verzichten. Da das Virus durch Geschlechtsverkehr übertragen wird, ist es wichtig, auf den entsprechenden Schutz beim Sex zu achten. Mit der Benutzung von Kondomen lässt sich das Risiko einer Infektion senken, jedoch nicht vollständig verhindern. Dazu müsste man komplett auf den Geschlechtsverkehr verzichten. Durch eine Ansteckung gefährdet sind besonders die Mädchen und Frauen, da das HVP Virus bei ihnen zu Gebärmutterhalskrebs führen kann. Deshalb wird für alle Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren eine Impfung gegen HVP empfohlen. Geimpft wird dabei gegen die HPV-Typen 6, 11, 16 sowie 18. Auch für junge Frauen und Mädchen über 14 Jahren lohnt sich eine Impfung noch.

Wie macht sich die Infektion bemerkbar?

Die Inkubationszeit dauert relativ lange. Erst circa vier Wochen nach der Ansteckung sind erste Symptome erkennbar. Man beobachtet zunächst vereinzelt flache kleine Knötchen, die auch beetartig geordnet, aber meist nicht leicht erkennbar sind. Meist entstehen sie bei Frauen an der Scheide und den Schamlippen, sowie bei Männern am Penis. Sie können sich aber genauso im Analkanal, dem Enddarm, oder der Harnröhre befinden. In seltenen Fällen wurden sie auch am Gebärmutterhals beobachtet. Patienten leiden oft unter Juckreiz und Brennen. Es treten vereinzelt auch kleine Blutungen auf. Der Betroffene spürt ein Nässegefühl. Schmerzen sind allerdings selten.

Wie sieht die Behandlung der Genitalwarzen aus?

Bei geringstem Verdacht auf eine Ansteckung sollte man umgehend den Arzt aufsuchen. Er stellt die Diagnose oft bereits durch das vorhandene typische Erscheinungsbild. Gerade im Anfangsstadium der Infektion sind die Genitalwarzen aber noch nicht oder nur schwierig erkennbar. Betupft der Arzt sie dann mit einer dreiprozentigen Essigsäure, nehmen sie eine weiße Farbe an und sind dadurch sicher zu erkennen.
Um eine Weiterentwicklung zum Hautkrebs auszuschliessen, entnimmt der Arzt zusätzlich eine Gewebeprobe für die mikroskopische Untersuchung. Sicherheitshalber müssen andere Erkrankungen, die sexuell übertragen werden, noch ausgeschlossen werden, da sie eine HPV-Infektion noch verstärken können.
Eine Behandlung der Genitalwarzen schliesst sich der Diagnose an. Eventuell ist eine wiederholte Behandlung nötig, wenn festgestellt wird, dass die Warzen nach der Therapie wieder auftreten. Deshalb ist es wichtig, das Behandlungsergebnis nach einer gewissen Zeitspanne zu kontrollieren.
Zur Selbstbehandlung bei kleinen Genitalwarzen, die erstmalig auftreten, gibt es Cremes oder Lösungen.
Grosse und zahlreiche Warzen werden jedoch in jedem Fall vom Arzt behandelt. Besonders grosse Warzen entfernt er mittels Lasertherapie, Elektrotherapie oder Elektrokauter.
Fuer geeignete Fälle steht auch die Kältetherapie zur Verfuegung.

Wenn Sie Warzen bei sich beobachten oder den Verdacht haben, sich mit dem HVP Virus angesteckt zu haben, gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt! Nur er kann eine sichere, zuverlässige Diagnose stellen. Nehmen Sie auch Ihre Partnerin oder Ihren Partner mit und lassen sie sie ebenfalls untersuchen. Eventuell hat sich Ihr Partner ebenfalls angesteckt. Meist sind die Feigwarzen harmlos. Manchmal verschwinden sie sogar ohne Behandlung. Allerdings treten bis zu 30 Prozent der behandelten Feigwarzen wiederholt auf.