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Flachwarzen

Tipps zur Warzenbehandlung

Flachwarzen sind vor allem für Jugendliche und Kinder ein lästiges Thema. Von Experten werden sie auch Planwarzen genannt. Diese Warzenform ist, wie der Name schon verrät, flach und sehr rau. Sie sammeln sich meist auf dem Handrücken, Armen, Nacken, Stirn oder dem Gesicht und können in riesiger Anzahl auftreten. Sie sehen nicht nur unästhetisch aus, sondern sind auch noch höchst ansteckend. Doch was kann man gegen die Planwarzen tun, welche Methoden helfen bei der Behandlung, was beudeten sie?

Bedeutung

Flachwarzen haben eine weiche Oberfläche und passen sich je nach Hauttyp an die jeweilige Hautfarbe an. Sie können hellbraun, rosa, gelblich bzw. weißlich aussehen, wobei sie durch kleine, feine Punkte auf der Oberfläche gekennzeichnet sind. Für gesundheitliche Einschränkungen sind sie nicht verantwortlich. Sollten die Warzen dennoch entfernt werden, geschieht dies stets aus optisches Gründen.

Was sind die Ursachen?

Als Ursache für die Flachwarzen gelten die sogenannten Humanen Papilloviren, kurz HPV. Die Viren sind für mehrere Warzenerkankungen verantwortlich und werden durch eine Schmierinfektion von Person zu Person übertragen. Sobald Sie eine offene Wunde haben, kann der Virus übertragen werden und Sie haben sich angesteckt.
Kinder und Jugendliche sind sehr leicht für die Humanen Papilloviren anfällig. Das Immunsystem ist noch nicht so stark wie bei Erwachsenen ausgeprägt. Das Gute hierbei ist, dass die Warzen meist von alleine wieder verschwinden.

Symptome

Nur in äußersten Fällen verspüren Betroffene ein Ziehen an der erkrankten Hautstelle, wobei die Planwarzen sonst schmerzfrei sind. Es sind auch keine Hautwucherungen und daher auch nicht bösartig. Dennoch schämen sich viele Betroffene und gehen ungern in die Öffentlichkeit oder lassen die Warzen vom Arzt entfernen.

Behandlung der Planwarzen

In der Regeln heilen Planwarze innerhalb von ein bis zwei Jahren, wobei es in Ausnahmefällen auch bis zu zehn Jahren andauern kann. In dieser Zeit hat sich Ihr Immunsystem auf den HPV-Stamm eingestellt und Antikörperchen gebildet, die den Warzen entgegenwirken. Das Problematische hierbei ist, dass es eine große Anzahl an HPV-Stämmen gibt, sodass Sie sich wieder anstecken könnten. Da die Planwarzen Neurodermitis begünstigt, sollten Sie diese ruhig behandeln lassen. Mittlerweile gibt es durch die Forschung eine immense Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten.

Als erste Möglichkeit kann man die Hornschicht der Warzen auflösen. Hierfür sollten Sie Ihren Hautarzt kontaktieren und das weitere Vorgehen besprechen. Mit verschiedenen Säuren, wie zum Beispiel Milchsäure, Harnstoff oder auch Salizylsäure, lassen sich die Warzen gut behandeln. Die Säuren gibt es in der Apotheke zu kaufen. Dennoch empfehlen wir Ihnen den Besuch beim Hautarzt. Die Säuren sollten nur auf die Warze getupft werden und zwar ganz vorsichtig. Bei dem Vorgang wird die Hornschicht der Warze durch die Säure aufgelöst. Zuerst quillt die Hornschicht auf und kann nach etwa 12 Stunden Wartezeit problemlos entfernt werden. Das Entfernen sollte durch eine Feile oder einen Bimsstein erfolgen. Sollten Sie sich dafür entscheiden das Entfernen selbst zu übernehmen, sollten Sie sehr vorsichtig agieren. Ansonsten könnte noch die unversehrte Hautschicht in Mitleidenschaft gezogen und verletzt werden.

Eine andere Möglichkeit besteht im Hemmen der Viren. Hierfür verabreicht Ihnen der Hautarzt Zytostatikum was virenhemmend wirkt. Das Zytostatikum wird auf die abgetragene Hornschicht aufgetragen. Bei der Methode müssen Sie viel Geduld mitbringen, da Sie zwei bis drei Mal täglich die Prozedur des Auftragens wiederholen müssen, mehrere Wochen.
Inversive Verfahren dringen in die Warze ein und verletzen die Struktur der Planwarze so, dass sie zerstört wird. Als Beispiele sind hier Laser- bzw. Kältebehandlungen zu nennen. Die neuartigen Verfahren werden immer häufiger eingesetzt und liefern sehr gute Resultate. Ein weiterer großer Vorteil hierbei ist, dass die Methoden schmerzfrei und für den Patienten angenehm sind. In seltenen Fällen kann die Warze mit einem scharfen Löffel ausgekratzt werden. Durch eine lokale Betäubung verspührt der Patient keine Schmerzen. Bei dieser Behandlungsmethode kann es jedoch sein, dass die Warze wiederkommt.