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Was sind Feigwarzen

Kondylome, auch Feigwarzen genannt, zählen nach Genital Herpes und Chlamydiosen zu den am häufigsten auftretenden Geschlechtskrankheiten der Welt. Da sich ihre Ausbreitung auf den Genital- und Analbereich beschränkt, werden sie auch umgangssprachlich als „Genitalwarzen“ bezeichnet.

Ursprung der Feigwarzen

Feigwarze entstehen als Folge einer Infektion mit sogenannten humanen Papillomviren (HPV), welche durch die Übertragung von Körperflüssigkeiten von einem kranken Menschen an einen gesunden Menschen weitergegeben werden. HPV sind in zwei Kategorien, nämlich Niedrigrisikotypen und Hochrisikotypen unterteilbar. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Infektion mit Niedrigrisikotypen von HPV, wobei die Übertragung in der Regel beim Geschlechtsverkehr geschieht, in seltenen Fällen kann man sich aber auch anstecken, wenn man Kontakt zu Orten hat, welche durch die Körperflüssigkeiten einer erkrankten Person verunreinigt wurden. Dazu können unter anderem Saunaplätze und Sportgeräte in einem Fitnessstudio gehören, wenn diese nicht fachgerecht nach ihrer Benutzung gereinigt werden.

Verlauf und Erscheinung

Nach der Infektion können – abhängig vom der körperlichen Verfassung – zwischen wenigen Tagen bis hin zu einigen Wochen und in sehr seltenen Fällen auch einige Jahre vergehen, ehe es zum Auftreten der Kondylome kommt. Die Feigwarzen bilden sich, wenn die Viren sich in die Plattenepithelzellen der Haut einnisten und sich dort unkontrolliert vermehren. In wenigen Fällen kommt es zu keiner sichtbaren Warzenbildung. Doch sowohl die sichtbaren als auch die unter der Haut befindlichen Warzen dienen als Herde, von denen aus sich neue Warzen aus bilden und zum Teil auch vereinen.
Da die meisten Feigwarzen durch Niedrigrisikotypen von HPV entstehen, sind sie zwar unangenehm und machen sich auch durch ein leichtes Jucken bemerkbar, haben ansonsten allerdings keine gesundheitlich bedenklichen Auswirkungen. Lediglich in seltenen Fällen und unter bestimmten Voraussetzungen können die Feigwarzen gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Diagnose und Behandlung der Feigwarzen

Diagnose

Bei der Mehrheit der Kondylome-Infektionen reicht eine sogenannte Blickdiagnose, da die Warzenherde mit bloßem Auge erkennbar sind. Hat man dagegen den Verdacht, sich mit Kondylome angesteckt zu haben, ohne dass sich sichtbare Feigwarzen gebildet haben, kann ein Arzt eine Blutuntersuchung des Patienten veranlassen. Bei dieser Untersuchung wird dem Patienten eine geringe Menge Blut entnommen und auf typische Viren und Erreger von Geschlechtskrankheiten untersucht. Auch mit einem sogenannten Essigäuretest kann ein Arzt feststellen, ob es zu einer Infektion gekommen ist. Dabei streicht er bestimmte Körperstellen des Patienten mit einer schwachen Essigsäure-Lösung, welche die Haut weißlich färbt. Durch die Verfärbung lassen sich krankhafte Veränderungen der Zellen sichtbar machen.

Behandlung

Stellt ein Arzt eine Kondylome-Infektion fest, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen, um die Krankheit zu behandeln. In ungefähr einem Drittel aller Fälle ist keine direkte Behandlung notwendig, da die Kondylome mit der Zeit von alleine abheilen, weil ihr Biotop, also zum Beispiel der Genitalbereich, nicht feucht genug ist, damit die Viren sich vermehren können. Wenn dagegen eine Behandlung notwendig ist, dann wird die Feigwarze für Gewöhnlich vereist. Hierbei trägt ein Arzt punktuell flüssigen Stickstoff auf, welcher die Warzen und die Viren in ihnen einfriert und absterben lässt. Andere Möglichkeiten der Entfernung sind die Kauterisierung, bei der die Warzen mit Kauter verbrannt werden oder ein Laserchirurgischer Eingriff.
Nach der Entfernung der Warzen müssen die Patienten dann noch über einen gewissen Zeitraum Medikamente nehmen, um das Immunsystem zu stärken und eventuell zurückgebliebene Viren, welche durch die Behandlung nicht entfernt wurden, abzutöten.

Risiken bei Kondylome

Oft werden Feigwarzen als eine mögliche Ursache bestimmter Krebsformen angeführt. Das trifft allerdings nicht zu. Tatsächlich ist es eher so, dass eine Erkrankung mit Krebs eine Infektion mit HPV und damit die Entstehung von Feigwarzen begünstigt. Das hängt damit zusammen, das Krebspatienten während ihrer Behandlung Medikamente nehmen müssen, welche ihr Immunsystem unterdrücken. Dadurch können sich die Viren bei einer Infektion besser ausbreiten.
Darüber hinaus sind Feigwarzen lediglich bedenklich, wenn sie bei schwangeren Frauen auftreten. So können größere Feigwarzen eventuell den Geburtskanal behindern, wodurch eine Entbindung per Kaiserschnitt möglicherweise notwendig wird. Feigwarzen, welche aus Hochrisikotypen entstehen, können bei Frauen außerdem die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs begünstigen. Sie führen aber nicht direkt dazu, dass der Krebs sich bildet und das Risiko verringert sich erheblich, wenn Feigwarzen schnell erkannt und behandelt werden.

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