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Feigwarzen Behandlung

Feigwarzen, auch „Condyloma acuminata“ genannt, stellen Hautwucherungen dar, die in Form von rötlichen oder weißlichen Knoten sich zu erkennen geben. Beim Mann können sie im Bereich der Vorhaut auftreten, aber auch im Analbereich oder beim Penisschaft. In sehr seltenen Fällen kann auch der Enddarm oder die Harnröhre davon betroffen sein. Die Feigwarzen gehören in die Kategorie der sexuellen Krankheiten, die übertragbar sind. Verursacht werden sie durch eine Infektion, die beim Geschlechtsverkehr bei kleinen Hautverletzungen entstehen können. Im medizinischen Bereich werden diese Hautwucherungen in die Bereiche „Low Risk“ und „High Risk“ eingestuft. Bei Low Risk geht ein recht geringes Risiko von aus, bei High Risk handelt es sich um bösartige Wucherungen, die Krebs verursachen können.
Neben Chamydien und Genitalherpers, zählen die Feigwarzen zu den am häufigsten Krankheiten, die beim Geschlechtsverkehr übertragbar sind. Besonders Personen in einem Alter zwischen 15 und dem 45 Lebensjahr sind davon am häufigsten betroffen. Da besonders die kleinen Auswucherungen meistens gar nicht erkannt werden, liegt die Dunkelziffer geschätzt deutlich höher. Durch die Größe fallen die Feigwarzen meistens gar nicht auf, erst durch auftretende Symptome, wie zum Beispiel Blutungen, starker Geruch oder Juckreiz. Auch rote Spuren, die sich am Toilettenpapier befinden, können auf Feigwarzen hinweisen.

Sind Feigwarzen gefährlich?

Bei den meisten Fällen die auftreten, stellen sich die Feigwarzen als ungefährlich dar, allerdings werden sie oft als recht unangenehm und lästig empfunden. Zudem kann ein Auftreten zu großer Unsicherheit bei sexuellen Aktivitäten führen. Wenn die Wucherungen auffallen, ist es auf jeden Fall ratsam einen Facharzt auf zu suchen, damit dieser eine Behandlung einleiten kann. Wenn diese Erkrankung für lange Zeit unbehandelt bleibt, kann dies bei Männern zu einen deutlich erhöhtem Krebsrisiko führen. Bei Frauen erhöht es das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

Medizinische Behandlungen

Bei einem operativen Verfahren, lässt sich eine Feigwarzen Behandlung mit Instrumenten durchführen. Dazu wird häufig eine örtliche Betäubung eingesetzt. Anschließen kann der Arzt einen chirurgischen Eingriff mit einer Elektroschlinge vornehmen.
Eine Feigwarzen Behandlung kann auch mit Hilfe von einem „Elektrokauter“ erfolgen. Dabei wird das Gewebe mit elektrischem Strom entsprechend zerstört. Diese Form kommt häufig zum Einsatz, wenn eine Beetartige und sehr ausgedehnte Form der Wucherungen vorliegt. Es werden auch angrenzende Hautstellen „verschmort“, damit ein Rückfallrisiko deutlich gesenkt wird. Häufig kann es allerdings bei den betroffenen Stellen zu einer Narbenbildung kommen.

Therapie per Laser

Eine schnelle und sehr effektive Feigwarzen Behandlung kann mit Hilfe einer Lasertherapie erfolgen. Die Feigwarzen Behandlung erfolgt mit Farbstoff oder Kohlenstoffdioxid. Nach einer örtlichen Betäubung können die Feigwarzen entsprechend herausgeschnitten werden. Doch diese Feigwarzen Behandlung hat eine kleine Gefahr, denn durch die entstehende Rauchentwicklung ist es möglich, dass sich HP Viren verbreiten können. Vor einer Anwendung bedarf es einer ausreichenden Sicherung durch eine Schutzbrille, einer Gesichtsmaske, sowie einem Absauger mit eingebautem Filter.

Behandlung mit Gel, Säure und Cremes

Für eine Feigwarzen Behandlung gibt es auch die Möglichkeit auf ein Gel, Creme oder Säure zurück zu greifen. Diese müssen auf die jeweiligen Wucherungen aufgetragen werden. Eine solche Behandlung kann entweder vom Arzt oder auch vom Patienten selber durchgeführt werden. Allerdings bedarf es dazu einer regelmäßigen und sehr sorgfältigen Anwendung, denn diese ist für einen Erfolg und der Bekämpfung sehr wichtig. Zu beachten ist allerdings, dass einige dieser Substanzen zum Teil Nebenwirkungen haben. Zum Beispiel kann enthaltenes Podophyllin ein Kind, welches sich noch im Bauch der Mutter befindet, schädigen. Nach einer solchen Feigwarzen Behandlung treten häufig unangenehme Schwellungen oder auch Hautschädigungen auf.

Anwendung von Heilpflanzen

Im Bereich der Naturheilkunde gibt es eine Heilpflanzen, die für eine Behandlung in Frage kommen. Diese können bei Warzen die sich außerhalb von der Genitalregion befindet verwendet werden. Allerdings sind diesen Wirkstoffen auch Grenzen auferlegt, dazu sollten betroffene Stellen regelmäßig kontrolliert werden. Auch ein Besuch bei einem Facharzt, der sich mit Haut- und Geschlechtskrankheiten auskennt, sollte in Anspruch genommen werden.
Eine Anwendung mit Teebaumöl, kann zum Beispiel zwei bis drei Mal täglich erfolgen. Auch ein Saft von Schöllkrautblättern, die zwei Mal täglich zur Anwendung kommen, ist hilfreich. Eine Tinktur vom abendländischen Lebensbaum, lässt sich über mehrere Wochen durchführen. Die Auftragung sollte dabei morgen und auch abends erfolgen.
Allerdings ist eine Wirksamkeit gegen Feigwarzen aus wissenschaftlicher Sicht nicht belegt. Zudem sind Heilpflanzen in einigen Fällen auch giftig und reizend, so dass es zu einem Brennen oder Rötungen kommen kann.

Schutz vor einer Ansteckung

Feigwarzen werden bei direktem Hautkontakt übertragen, daher ist eine Ansteckung durch einen ungeschützten Geschlechtsverkehr recht hoch. Auch wenn häufig die Sexualpartner gewechselt werden, kann es das Risiko erhöhen. Einen sehr effektiven Schutz bietet ein Kondom. Allerdings kann eine Übertragung auch bei einem gemeinsamen Bad erfolgen. Wichtig ist vor allem eine gründliche und regelmäßige Pflege vom Intimbereich. Besonders ein sorgfältiges Abtrocknen ist sehr wichtig, denn Viren bevorzugen ein feuchtes Umfeld.