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Dornwarzen

Was verbirgt sich hinter Dornwarzen?

Dornwarzen, auch unter dem Namen „Fußsohlenwarzen“ bekannt, sind vom Prinzip her harmlos, allerdings können sie durchaus schmerzhaft sein. Die Hautwucherungen werden dabei durch Viren ausgelöst, wobei sie häufig auch wieder verschwinden. Durch die Anwendung von Pflastern und Lotionen kann dieser Prozess allerdings deutlich beschleunigt werden.

Was genau sind Dornwarzen?

Sie stellen eine ganz bestimmte Art von Warzen dar, welche sich vorwiegend an der Fußsohle befinden. Auch sind sie unter dem Namen „Plantarwarzen“ oder „Fußsohlenwarzen“ bekannt. Ausgelöst werden sie durch eine Infektion. Als medizinische Bezeichnung wird dafür „Verruace plantares“ verwendet.
Im Allgemeinen handelt sich bei dieser Form um harmlose und gutartige Warzen. Entstehen tun sie durch eine überzogene Vermehrung der Hautzellen. Diese lassen sich dann in drei bestimmte Gruppen einteilen:
– Gewöhnliche Warze (Verruca vulgaris)
– Jugendliche Warzen (Verruca juvenilis)
– Fußsohlenwarzen (Verruca plantaris)
Nach Schätzungen gibt es Weltweit etwa 10 bis 15 % an Menschen, die damit infiziert sind. Sehr häufig erkranken dabei Personen in einem Alter zwischen 10 und 20 Jahren. In vielen Fällen zeigt eine Infektion keine Symptome. Liegt erstmal eine Erkrankung vor, kann dieser später immer wieder neu auftreten.

Die Ursache

Bei der Entstehung der Dornwarzen handelt es sich um eine Infektion, wobei gut 110 unterschiedliche Typen davon existieren. Die Erreger stellen HPV vom Typ 1, 2 und 4 dar. Sie werden als Papillomavieren bezeichnet und haben ein geringes Risiko.
Eine Übertragung findet meistens beim Barfußgehen statt, wie zum Beispiel in einem Schwimmbad, einer Sauna oder auch in Umkleidekabinen. Durch kleine zum Teil unsichtbare Verletzungen können die Viren in die menschliche Haut eindringen und sich dort schnell vermehren. Allerdings gelangen sie nicht in den Blutkreislauf. Für diese Warzeninfektion ist eine aufgeweichte Haut besonders anfällig. Wenn es zu einer Infektion gekommen ist, sorgt das Virus für ein starkes Zellwachstum und es kommt zu Hautwucherungen. Eine Inkubationszeit kann allerdings recht lange dauern, dies können unter Umständen Wochen oder sogar Monate sein.
Folgende Faktoren erhöhen das Risiko einer Infektion:
– Rauchen
– Eine HIV Infektion
– Durchblutungsstörungen
– Bei einer Zuckerkrankheit
– Eine Immunsupressive Behandlung, (bei einer Organtransplantation)

Die Symptome

Ein typisches Symptom ist eine veränderte Hautfarbe und eine starke Verdickung der vorhandenen Hornschicht. Dies tritt vorwiegend im Bereich des Fußgewölbes auf.
Bei einer Belastung vom Fuß kommt es zu starken Schmerzen. Häufig wird diese Warzeninfektion mit Hühneraugen verwechselt. Allerdings sind hier kleine schwarze Punkte oder auch Streifen zu erkennen.
Auch können die Dornwarzen an den Zehenballen und den Fußsohlen auftreten. Sie dringen nicht sehr tief in die Haut hinein, sondern bilden sich nur oberflächlich. Eine große Anzahl ist allerdings möglich.

Passende Diagnose

Aufgrund der typischen Symptome und des Aussehens, kann ein Facharzt sehr schnell die passende Diagnose stellen. Wenn trotzdem Zweifel vorliegen, kann eine kleine Gewebeprobe weiterhelfen. Diese wird unter einem Mikroskop untersucht, dabei können auch eventuelle bösartige Veränderungen erkannt werden. Bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem ist diese Art der Behandlung durchaus sinnvoll.

Die Behandlung

Das Ziel einer Behandlung der Dornwarzen besteht darin, das Warzengewebe ganz zu entfernen. Allerdings können nicht alle Viren beseitigt werden. Ein Teil der Behandlung kann auch zu Hause durchgeführt werden.
Mit Hilfe von Pflaster, Salben und Lotionen und einem Wirkstoff namens Salizylsäure, muss eine Behandlung über einen Zeitraum von einigen Tagen durchgeführt werden. Zu beachten ist dabei, dass die umliegenden Hautstellen entsprechend abgedeckt werden müssen. Auch Fußbäder und eine Kochsalzlösung können helfen.
Eine sehr effektive aber nicht angenehme Behandlung kann der Arzt mit einem Skalpell durchführen. Dazu wird die Hornhaut an den Dornwarzen entfernt und eine Medikamentenlösung verabreicht. Diese hat eine virustötende Wirkung. Nach etwa zwei Wochen sind die größten Teile vom Warzenkopf aufgelöst und können entfernt werden. Dazu sind allerdings einige Behandlungen notwendig. Die gesamte Prozedur kann ein paar Wochen in Anspruch nehmen.
Eine andere Anwendungsmethode kann mit Hilfe von flüssigem Stickstoff durchgeführt werden. Dieser wird auf die betroffene Stelle gesprüht, wobei es zu einer starken Unterkühlung kommt. Dadurch wird das Gewebe der Dornwarze geschädigt und diese stirbt mit der Zeit ab. In Apotheken gibt es diese kühlende Mischung in Form einer Selbstbehandlung. Für zusätzlichen Schutz sollte die jeweilige Stelle vor starken Druck geschützt werden.

Die richtige Vorbeugung

Um Dornwarzen Vorzubeugen, muss ein Eindringen von Viren in die Haut verhindert werden, dazu sollten folgende Maßnahmen eingehalten werden:
– Nach dem Duschen oder Baden immer die Füße gründlich und sorgfältig abtrocknen.
– In Schwimmbädern, öffentlichen Duschen und in der Sauna nicht einfach barfuß laufen, lieber Badeschlappen anziehen
– Jedes Familienmitglied sollte zum Abtrocknen ein eigenes Handtuch verwenden
– Wer unter schwitzigen Füßen leidet, sollte unbedingt ein Antitransprirant verwenden, damit die Feuchtigkeit deutlich verringert wird
– Um eine Schwächung des Immunsystems zu verhindern, sollte auf Nikotin, Stress und Alkohol verzichtet werden.
Wenn eine Dornwarze bereits besteht, auf keinen Fall an der betroffenen Stelle kratzen. Nach jeder Behandlung ist es sehr wichtig sich gründlich die Hände zu waschen, denn so wird eine weitere Ausbreitung der Viren verhindert.