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Dellwarzen

Warzen entfernen ist keine Hexerei

Mollusken, umgangssprachlich besser unter der Bezeichnung Dellwarzen bekannt, zählen zur Gruppe der infektiösen Warzen. Es handelt sich dabei um durch Viren hervorgerufene Knötchen der Epidermis mit warzig-gefurchter Oberfläche.

Infektiöse Warzen

Dellwarzen treten vorwiegend bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf. Diese spezielle Form der Warzen können am ganzen Körper auftreten, hauptsächlich sind die Warzen jedoch im Gesicht, am Hals, am Rumpf, an den Achseln und im Intimbereich lokalisiert. Das Gute daran ist, dass keine maligne Entartung zu erwarten ist und in manchen Fällen eine spontane Rückbildung erfolgt. Mollusken sind die Folge einer Infektion mit dem DNA-Virus. Die Warzen kommen relativ häufig vor und zwar weltweit. Es handelt sich um gutartige Hautwucherungen und besonders leiden jene Kinder und Jugendliche darunter, die ein geschwächtes Immunsystem beziehungsweise ihre Immunität gegen die verursachenden Viren noch nicht ausgebildet haben oder unter einer extrem trockenen Haut oder Neurodermitis leiden.

Wie sehen Dellwarzen aus?

Mollusken können entweder in kleineren Gruppen oder einzeln auftreten. Charakteristisch ist die kleine Delle in der Mitte der hautfarbenen bis hellroten, perlenähnlichen Knötchen. Dellwarzen erreichen eine Größe von ein bis fünf Millimeter, wobei sie bei Personen mit einem stark geschwächten Immunsystem durchaus eine Größe von rund drei bis vier Zentimetern erreichen können. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und der Entstehung der Warzen, beträgt zwischen zwei und sieben Wochen.

Die Übertragung der Warzen

Die Übertragung erfolgt über direkten oder indirekten Kontakt. Eine Übertragung über indirekten Kontakt ist aber eher selten. Durch den direkten Körperkontakt, bei Kindern und Jugendlichen zum Beispiel im Kindergarten oder in der Schule, bei Erwachsenen durch den Geschlechtsverkehr, erfolgt die Übertragung der Warzen durch direkten Körperkontakt oder durch eine Schmierinfektion über kleinste Haut- und Schleimhautverletzungen. Die indirekte Übertragung erfolgt in Schwimmbädern oder Turnsälen über gemeinsam verwendete Hand- und Badetücher und andere persönliche Gegenstände.

Lästige Warzen behandeln

Bei den Dellwarzen handelt es sich zwar um gutartige Hautwucherungen, die Warzen werden aber vor allem im ästhetischen Sinne als sehr unangenehm empfunden. Die Diagnose erfolgt durch den Dermatologen, der die Mollusken durch ihr typisches Aussehen leicht erkennt. Bei vielen Betroffenen bilden sich die Mollusken nach einigen Monaten wieder zurück. Falls sich die Warzen nicht spontan zurückbilden und keine Behandlung erfolgt, so können Dellwarzen aber durchaus über viele Jahre bestehen bleiben. In seltenen Fällen kommen neben dem ästhetischen Aspekt Beschwerden dazu, wie zum Beispiel starker Juckreiz und dann müssen die Mollusken behandelt beziehungsweise entfernt werden. Dafür stehen mehrere Behandlungsmethoden zur Verfügung: Gute Erfolge werden erzielt, wenn Dellwarzen mit Teebaumöl betupft werden. Der Hautarzt kann die Mollusken mit einem Löffel und einer Pinzette abtragen oder mit einer speziellen Creme vereisen und abschaben. Die Therapie mit der Creme wird dann verwendet, wenn die Warzen in Gruppen auftreten. Die Abschabung erfolgt nach einer örtlichen Betäubung und anschließend muss das betroffenen Hautareal gut desinfiziert werden. Es sind auch Medikamente gegen Warzen erhältlich, die bei Mollusken gute Therapieerfolge erzielen.

Tipps im Umgang mit den Warzen

Hygiene ist besonders wichtig. Nach jedem Kontakt mit Dellwarzen müssen die Hände gründlich gereinigt werden. Gefordert sind vor allem die Eltern, weil sie verhindern müssen, dass die Kinder die Warzen aufkratzen. Dadurch können sich Bakterien ansiedeln und eine Infektion verursachen. Gleichzeitig werden durch das Aufkratzen die Warzen auf andere Hautareale übertragen. Wichtig ist auch, dass jedes Familienmitglied sein eigenes Hand- und Badetuch verwendet und dieses nach Gebrauch gewaschen wird.